Was tun nach dem Fichten-Sterben?


Die Brandenburg-Berliner Landesgruppen von ANW und ÖJV diskutierten während ihrer Harz-Exkursion verschiedene Ansätze

Von Katharina Bauckmeier

Im September 2021 besuchten Mitglieder von ANW und ÖJV Brandenburg-Berlin die Stadt Wernigerode im Harz. Wernigerode ist die neue Wahlheimat von Jürgen Rosemund, dieser wiederum ist seit Jahren in beiden Vereinen aktiv, im ÖJV war er Gründungsmitglied, in der ANW-Landesgruppe jahrelang Geschäftsführer. Er hatte zu dieser Reise eingeladen und das Programm organisiert. 

Kernfrage dieser Tage war der (naturgemäße) Umgang mit weiträumigen Fichtenkalamitätsflächen. Um uns einen Eindruck von der Situation und den verschiedenen Herangehensweisen zu verschaffen, besuchten wir Wald in drei unterschiedlichen Besitzverhältnissen: 

Nach unserer Ankunft am Freitag führte uns Michael Selmikat, der Leiter des Stadtforstes Wernigerode, zusammen mit Marco Wolf durch den zum Stadtforst Wernigerode gehörenden „Tiergarten“. Dieser war früher ein für die gräfliche Hatz eingezäuntes Jagdgebiet der Familie Stollberg-Wernigerode (Förderverein Wildpark Christianental, 2011). Später bekam der Tiergarten dann einen eher parkähnlichen Charakter, heute ist er Teil des Baudenkmals „Schloss Wernigerode mit umgebendem Tiergarten“. Obwohl der Stadtforst Wernigerode zu 56 Prozent Fichte im Oberstand aufzuweisen hat(te) (Stand 2019), besichtigten wir nur den mit Laubholz bestockten Teil (Abbildung 1). Natürlich waren die Exkursionsteilnehmer:innen sehr neugierig, wie mit den Fichtenflächen umgegangen wird, sodass wir im Gespräch auch darüber einiges herausfinden konnten (mehr dazu unten). Beim Abendessen im Schloss Wernigerode (Abbildung 2) sowie dem anschließenden Stadtbummel und Barbesuch konnten wir uns angeregt über das Gesehene und Gehörte austauschen. 

Der Samstag war dem Privatwald und dem Nationalpark gewidmet. So besuchten wir am Vormittag Stefan Wern, den Leiter des ca. 750 ha großen Reviers Hasserode/Harz. Dieses gehört zum Forstbetrieb Fürst zu Stollberg-Wernigerode, der sich auf mehr als 3.000 ha klar der Erwerbswirtschaft verschrieben hat. Das Revier Hasserode hatte ehemals einen Fichtenanteil von mehr als 75 Prozent aufzuweisen – drei Viertel davon sind bereits abgestorben. 

Nach dem Mittagessen im Natur-Erlebniszentrum HohneHof besichtigten wir zusammen mit Henning Möller einen Teil des Nationalparks Harz. Henning Möller ist dort Förster sowie Leiter der Naturparkwacht und zuständig für 25.000 ha. Der Nationalpark verfolgt – im Gegensatz zum Forstbetrieb am Vormittag – keine wirtschaftlichen Interessen: 72 Prozent des Nationalparks gelten als unbewirtschaftete Naturdynamikzone. Auf der restlichen Fläche, der Naturentwicklungszone, laufen noch Waldentwick-lungsmaßnahmen hin zu mehr naturnahen Wäldern. Durch den direkten Vergleich der Herangehensweisen sind uns die Unterschiede in der Bewirtschaftung besonders deutlich geworden: 


Wie wird mit Totholz umgegangen?

Am „radikalsten“ erschien uns die Methode im Stadtforst. Dort lautet die Devise, abgängige Flächen immer zu beräumen, sofern es geländetechnisch möglich ist. 500 der betroffenen 800 ha sind mittlerweile kahl. Im Privatwald scheint dies nicht so konsequent zu erfolgen (Abbildung 3). Die abgestorbene Fichte wird beispielsweise auf schwer zugänglichen Flächen (Nässe, Blocküberlagerung, …) als Schirm genutzt. Von den geräumten Flächen wurden 40 Prozent mit dem Seilkran bearbeitet. 

Abb. 3: Abgestorbene Fichten im Revier Hasserode/Harz des Privatforstbetriebes Fürst zu Stollberg-Wernigerode.
Im Hintergrund kann man den Nationalpark Harz sehen 
(c) Katharina Bauckmeier
Abb. 4: Im Nationalpark Harz werden die toten Fichten weitestgehend der natürlichen Dynamik überlassen
(c) Katharina Bauckmeier 

Eine spannende Diskussion entwickelte sich, als bekannt wurde, dass die Beräumung ohne den Bezug von Fördermitteln in Höhe von 10 Euro/Fm nicht oder nur knapp kostendeckend gewesen wäre. Werden die Fördermittel damit ihrem Zweck gerecht? Sollten Fördermittel der Anlass für solche Maßnahmen sein dürfen? Wie kann man noch rechtfertigen, bereits abgestorbene (nicht mehr fängische) Fichte flächig zu räumen, wenn man weder ökologische noch ökonomische Vorteile erwarten kann?  

Aus gänzlich anderen Beweggründen musste auch der Nationalpark einige Flächen per Harvester kahlschlagen: In einem 500 Meter breiten Sicherungsstreifen an der Nationalpark-Außengrenze sind ebenfalls Freiflächen entstanden, um eine Verbreitung des Borkenkäfers in angrenzende Wälder einzudämmen – obwohl die Flächen teilweise zur Naturdynamikzone gehören (Fußnote 1). Über die Wirksamkeit dieser Maßnahmen herrscht wohl Uneinigkeit – besonders bei angrenzenden Waldbesitzer:innen. In den anderen Bereichen des Nationalparks werden die toten Fichten der Natur überlassen (Abbildung 4). 

Auffällig war für uns, dass nirgendwo ein dauerhaftes Feinerschließungssystem zu erkennen war. Der Nationalpark verzichtet aufgrund der Geländebeschaffenheit und der Einmaligkeit des Eingriffs sogar gänzlich auf ein Rückegassensystem. 


Bodenbearbeitung – ja oder nein? 

Während im Privatwald auf Bodenbearbeitung mit flächiger Befahrung verzichtet wird, wird im Stadtforst gefräst oder gebaggert, wann immer es technisch möglich ist – und zwar mit der Pein-Plant (Abbildung 5) oder einem Rotary-Bagger. Im Nationalpark spielt dieses Thema keine Rolle, da die Natur ihrer eigenen Dynamik überlassen wird. 

Abb. 5: Pflanzvorbereitung mit dem Pein-Plant-Verfahren 
Quelle: Dezernat Stadtentwicklung (Stadtbetriebsamt/Stadtforst) (2021, S. 93) 


Vorwaldstadien und Begleitvegetation

Im Revier Hasserode (Privatwald) sprachen wir ausführlich über die positiven Effekte von Pionierbaumarten (hier besonders der Birke). Diese samt sich auf den freien Flächen sehr schnell an, bedeckt erst einmal den Boden, beeinflusst damit das Mikroklima positiv und hat einen guten Einfluss auf die Begleitflora. Die Birke wird freudig begrüßt, und ihre Effekte in den ersten Jahren werden gern genutzt. Später soll sie aber im Rahmen der Pflege größtenteils zugunsten der gewünschten Hauptbaumarten (Gemeine Fichte, Europäische Lärche und Douglasie) entnommen werden. 

Im Stadtwald hingegen scheinen Pionierstadien nicht gern gesehen zu werden. Anstelle von „Vorwald“ spricht man hier von „Scheinbestockung“. 


Nun zur vermutlich spannendsten Frage: Wie werden die Flächen wieder in Bestockung gebracht? 

Im Nationalpark wurden in den letzten Jahren lediglich Initialpflanzungen vorgenommen, um der Entwicklung hin zur potenziell natürlichen Vegetation (2) „auf die Sprünge zu helfen“ (→ Samenbäume). Dazu wurden auf ca. 25 Prozent der Fläche gruppen- und horstweise Rot-Buchen eingebracht – teilweise als Voranbau unter Fichte (ca. 3.000 Stück/ha). Kleinflächig wurden auch Berg-Ahorn und Erle gepflanzt. Diese werden jedoch vom Rotwild (3) kräftig verbissen und geschält. 

Ganz anders die Situation im Stadtforst: Hier wird außerhalb der Steillagen flächig gepflanzt. Und zwar hauptsächlich Douglasie und Lärche, teilweise auch Berg-Ahorn und Eiche. Fichten-Naturverjügung soll übernommen werden. Buche wird nicht gepflanzt. Die Möglichkeit, Kulturen bei Bedarf zu spritzen, wird in Betracht gezogen. Auf diese Art und Weise sollen jedes Jahr 60 ha aufgeforstet werden, sodass die kahlen 500 bis 600 ha in zehn Jahren wieder bestockt sind. 

Diese Herangehensweise erntete Kritik von der Gruppe. Die Eignung von Fichte, Lärche und Douglasie als klimasichere Baumarten wurde in Frage gestellt, als Alternativen wurden Eiche, Linde oder Tanne vorgeschlagen. Weiterhin wurde der flächige Ansatz bemängelt: Die Maßnahmen zur Wiederbewaldung scheinen überwiegend mit dem Hintergedanken an „bestandesbildende“ Baumarten zu erfolgen. Viel besser erschienen der Gruppe kleinflächige Mischungen – sonst entwickeln sich die Flächen in den nächsten Jahren wieder zu 600 ha einschichtigem, gleichaltrigem Wald, der zwar aus mehreren Baumarten besteht, deren Mischung auf der Fläche jedoch trotzdem einförmig wäre. 

Etwas naturgemäßer scheint das Vorgehen im Privatwald. Dort wird zu großen Teilen mit der Naturverjüngung gearbeitet und ergänzend gepflanzt (teilweise im Revier geworbene Wildlinge). Außerdem werden Verfahren zur Saat ausprobiert. 

Abb. 6: Die Exkursionsgruppe zwischen zwei Naturverjüngungsflächen 
(c) Jürgen Rosemund

Um zu demonstrieren, wie die frisch abgestorbenen Flächen in ca. 15 Jahren aussehen könnten, zeigte uns Stefan Wern Wiederbewaldungsflächen nach Abgängen aus den Jahren bis 2008 (Borkenkäfer, Windwurf). Diese wurden komplett der natürlichen Sukzession überlassen. Heute sieht man dort eine bunte Mischung aus Birke, Fichte, Lärche, Eberesche, Douglasie und vereinzelt Buche und Ahorn (Abbildung 6 und 7). Eingegriffen wird dort erst, wenn bei einer Pflege ein neutraler oder positiver Deckungsbeitrag erzielt werden kann. In den ersten Jahren differenzieren sich die Bäume selbst aus (→ Nutzung der biologischen Automation). Später ist es jedoch notwendig, die Flächen zu pflegen, um das Betriebsziel – gemischte Wälder, jedoch weiterhin mit Fokus auf die Nadelholzproduktion – erreichen zu können (4).

Bei einer Pflege wird das Nadelholz selektiv herausgearbeitet. Die Lärche wird im Betrieb sehr positiv bewertet und soll die Fichte auf einigen Standorten ablösen. Die Douglasie soll in Maßen in die Mischbaumstrategie eingebunden werden. Der Fichte wird prognostiziert, dass sie zwar an Fläche verlieren wird, aber zukünftig trotzdem die dominierende Baumart bleiben wird. Um die Mischung zu bewahren, werden einige Laubbäume bei der Pflege begünstigt. Auch die ein oder andere vorwüchsige Birke wird gefördert. Die Kosten der Pflege belaufen sich auf ca. 600 bis 1.000 Euro/ha. 

Abb. 7: Nach Abgängen bis 2008 aus Naturverjüngung entstandene Sukzessionsfläche im Revier Hasserode/Harz. Quelle: Wern (2021, S. 11)

In einem anderen Bestand wurden Löcher in der Naturverjüngung mit Douglasie ergänzt, um zu testen, ob sie dem Verbiss- und Schäldruck durch das Rotwild standhält. Ergebnis: Ja. Dies war von Interesse, weil sich mit der Zeit Douglasien-Inseln über die Betriebsfläche etablieren sollen, die sich in Zukunft selbst verjüngen sollen. 

An einem dritten Exkursionspunkt wurden uns die Ergebnisse eines innovativen Saatverfahrens gezeigt: Mit einem an den Kranausleger eines Kettenbaggers montierten T-Stück wurden minimalinvasiv Saatrinnen in 1,5 bis 2 Metern Abstand gezogen. Der Kettenbagger bewegte sich dabei ausschließlich auf den vom Harvester hinterlassenen Reisigmatten. Anschließend wurde mit Hilfe von Plastikflaschen, deren Deckel mit einem Loch versehen wurden, Fichte, Lärche und Douglasie gesät. Eigentlich sollte die Mischung durch die Tanne ergänzt werden, entsprechendes Saatgut war jedoch nicht erhältlich. Vorteil der Saatrinnen ist, dass die hier bis zu 10 Zentimeter mächtige Streuauflage aufgebrochen wurde, die Saatkörner in den Rinnen vor Windverwehung geschützt sind und Feuchtigkeit in den Rinnen länger erhalten bleibt. Im weiteren Verlauf soll sich die bisher gut aufgelaufene Saat (Abbildung 8) selbst mit Naturverjüngung ergänzen. Später, wenn sich die Bodensituation etwas beruhigt hat, ist die Pflanzung weiterer Baumarten angedacht. Dies bezieht sich besonders auf Laubholzarten, deren Kultivierung auf Freiflächen sowieso eher schwierig und kostenintensiv ist. Die Kosten für die Saat (Bagger + Saatgut + Ausbringung) belaufen sich auf ca. 1.300 Euro/ha. 

Abb. 8: In den Saatrinnen auflaufende Saat im Revier Hasserode/Harz 
(c) Katharina Bauckmeier

Die gesamte Herangehensweise des Fürst zu Stollberg-Wernigerodischen Betriebes erschien uns (besonders im direkten Vergleich) innovativer und naturgemäßer. Trotzdem liegt auch hier der Fokus weiterhin auf dem Nadelholz – vor allem auf Fichte und Lärche (sowie Douglasie). Ob dies zukunftsfähig ist, wird sich zeigen. Es scheint schwer vorstellbar, dass sich die Fichte teilweise einfach durch die Lärche ersetzen lässt. Letztere mag zwar weniger sturmanfällig sein, benötigt jedoch ebenfalls relativ hohe Niederschlagsmengen, verträgt keine Staunässe und hat eine schlecht zersetzbare Nadelstreu (Forster, Falk & Reger, 2019, S. 45-47). Außerdem gibt es natürlich auch für die Lärche mehrere angepasste Borkenkäfer-Arten. Kritisch bleibt, dass die Fichte weiterhin die Hauptbaumart bleiben soll, auch wenn im Betrieb die Beobachtung gemacht wurde, dass die Fichte (anders als teilweise in den Medien dargestellt) ein „Überlebenskünstler“ sei. 

Die Frage, die sich im Zuge des Klimawandels stellen wird, ist meiner Meinung nach nicht, wie wir mit dem Wald möglichst viel Profit erzielen können, sondern ob wir überhaupt noch Wald haben werden. Jetzt weiterhin vorrangig auf die Holzproduktion zu setzen, kann nicht die Lösung sein. Naturgemäße, nach bestem Wissen und Gewissen an die anstehenden Klimaveränderungen angepasste Wälder sollten das Ziel sein – und das scheint weder im Stadt- noch im Privatwald der Fall zu sein (6). (Die Beweggründe im Nationalpark sind gänzlich andere und daher nicht vergleichbar.) 



Fazit

An nur zwei Tagen im Harz haben wir jede Menge gesehen, gehört und erlebt. Vieles davon hat – gerade durch den direkten Vergleich – zum Nachdenken angeregt und durch wiederholte Reflexion im Gespräch mit Fachkundigen als auch „forstlichen Laien“ noch lange nachgewirkt. Die Entwicklungen im Harz sind ein Thema von aktuellem Interesse, wie man im Gespräch immer wieder feststellen kann. 

Ich persönlich erfahre das Ausmaß der Veränderungen vermutlich nicht so intensiv wie einige von uns, weil ich den Harz im „grünen“ Zustand leider nie erlebt habe. Trotzdem sind die Bilder auch für mich erschreckend. Das Ausmaß der Schäden in diesem Gebiet zwingt zum Umdenken. Vielleicht liegt darin eine Chance für zukünftige Waldentwicklung. 

Im Namen der Gruppe möchte ich mich bei unseren Exkursionsleitern Michael Selmikat, Marco Wolf, Stefan Wern und Henning Möller, sowie ganz besonders bei Jürgen Rosemund für die gelungene Exkursion bedanken! 

Abb. 9: Unsere Exkursionsgruppe, bestehend aus ANW- und ÖJV-Mitgliedern vor unserer Unterkunft „Hotel am Schlosspark“
(c) Monika Stiehl 


Fußnoten

  1. Mittlerweile wird an einigen Stellen der Sicherungsstreifen in den angrenzenden Landeswald „ausgeklappt“, damit im Nationalpark die eigentlich angedachte, ungehinderte Naturentwicklung stattfinden kann.  
  2. Im Nationalpark Harz größtenteils Buchenwaldgesellschaften, Bergmischwald aus Buche und Fichte sowie Fichtenwald ab über ca. 700 bis 800 m ü. NN (FISCHER, NICOLAI & TOLKMITT, o. D., S. 2; NATIONALPARKVERWALTUNG HARZ, 2007, S. 16f.  
  3. Das Rehwild spielt durch die vorhandene Luchs-Population im Harz eine eher untergeordnete Rolle.
  4. Referenzflächen haben gezeigt, dass die Flächen bei unterlassener Pflege mittelfristig komplett von der Birke übernommen werden.  
  5. Laut Aussagen von Stephan Wern stellen sich die Abnehmer teilweise auf die Birke ein. Mit 30-jähriger Birke im PAL-Sortiment lassen sich nach seiner Aussage Preise von bis zu 65 €/Fm erzielen. Außerdem könnten Birke und Buche perspektivisch bei der Kunststoffherstellung mit verwendet werden.  
  6. Natürlich geben ökonomische und politische Gegebenheiten einen anderen Handlungsrahmen vor (notwendige Wirtschaftlichkeit eines Betriebes, welche Leistungen werden wie finanziell in Wert gesetzt etc.) – aber dies ist eine Grundsatzdiskussion, die hier nicht vertieft werden soll.    


Literaturverzeichnis

FISCHER, S., NICOLAI, B. & TOLKMITT, D. (Hrsg.). (o. D.). Die Vogelwelt des Landes Sachsen-Anhalt. Abgerufen am 27. Oktober 2021 von Darstellung der naturräumlichen Voraussetzungen für die Besiedlung des Landes durch Vögel. Landschaften und ihre historische sowie aktuelle Besiedlung durch Vögel. Harz: http://www.vogelwelt-sachsen-anhalt.de/#accordion; http://www.vogelwelt-sachsen-anhalt.de/pdf/2.5%20Harz.pdf 

FÖRDERVEREIN WILDPARK CHRISTIANENTAL E.V. (2011). Wildpark Christianental. Abgerufen am 23. Oktober 2021 von Einst und Heute – Die Geschichte des Tierparkes: https://www.christianental.de/geschichte.html 

FORSTER, M., FALK, W. & REGER, B. (2019). Klima – Boden – Baumartenwahl. Praxishilfe. (LWF Bayern, Hrsg.) Oberbergkirchen. 

NATIONALPARKVERWALTUNG HARZ (Hrsg.). (2007). Walddynamik und Waldumbau in den Entwicklungszonen von Nationalparks. Tagungsbericht zum Wald-Workshop des Nationalparks Harz. Schriftenreihe aus dem Nationalpark Harz. Abgerufen am 27. Oktober 2021 von https://www.nationalpark-harz.de/de/downloads/schriftenreihe/Band01_Walddynamik-und-Waldumbau.pdf 

DEZERNAT STADTENTWICKLUNG (STADTBETRIEBSAMT/STADTFORST) (Hrsg.). (18. Oktober 2021). Stadtforst Wernigerode. Verwaltungsbericht 2020 der Stadt Wernigerode, S. 92-97. Abgerufen am 1. November 2021 von wernigerode.de: https://www.wernigerode.de/media/custom/3098_8310_1.PDF?1634652312 

Waldentwicklung. (2020). In NATIONALPARKVERWALTUNG HARZ (Hrsg.), Nationalpark Harz. Tätigkeitsbericht 2020 (S. 36 – 45). Abgerufen am 27. Oktober 2021 von https://www.nationalpark-harz.de/de/downloads/taetigkeitsberichte/Taetigkeitsbericht_NationalparkHarz_2020.pdf 

WERN, S. (2021). Exkursion zum Thema Waldbewirtschaftung im Harz. Ziele und Strategien für die zukünftige Entwicklung in einem privaten Forstbetrieb unter Berücksichtigung sich verändernder Umweltbedingungen insbesondere von Wetter und Klima [unveröffentlicht]. Wernigerode. 

Junge Waldschützer


Die ANW Brandenburg-Berlin hat schon zum zweiten Mal ein Schulprojekt in Georgien unterstützt: Mädchen und Jungen aus einer Dorfschule im Hochgebirge Adschariens erkundeten den Wald und lernten, was er für seine Gesundheit braucht. Kartlos Manvelidze, Dolmetscher vor Ort, hat darüber einen Bericht geschrieben

Wozu Durchforstungen? Warum werden auch Bäume krank? Und wie schützt man Bären?
Schüler aus dem Hochgebirge Adschariens erkunden mit dem Dorfförster den Wald

Der dänische Verein „Freunde von Georgien in Dänemark“ und die ANW Brandenburg-Berlin hatten schon 2019 ein Schulprojekt dieser Art in Adscharien finanziert. Am Ende des Sommers 2021 war die Zeit reif für eine zweite Runde „Junger Waldschützer“. Die Pandemie in Georgien ließ ein wenig nach, die Schulen wurden geöffnet. In Kooperation mit dem lokalen Forstamt und dem Ressourcen-Zentrum für Bildung wurde diesmal die Dorfschule Ghurta im Hochgebirge Adschariens ausgewählt. Die Schule nutzte immer noch die Bücher und Geräte aus der Sowjetzeit. Das Projekt wurde programmgemäß erfolgreich durchgeführt. Es wurden sogar zusätzliche Umweltbildungsaktivitäten geplant und abgewickelt.

Maßgeschneiderte Ausrüstung

Zuerst gab es ein Treffen mit der Schulleitung. Als lokale Koordinatorin wurde die Biologielehrerin gewählt, Marina Ghorjomeladze.  Zudem wurde das Projekt durch Diskussion verbessert und noch stärker an die Bedürfnisse der Schule angepasst. Anstelle von Karten und Postern wurden beispielsweise Bücher gekauft. Außerdem ein Mikroskop, Sezierbesteck, eine Wetterstation, ein GPS-Gerät und einiges mehr.

Bücher, Karten, Mikroskop – eine große Lieferung aus Dänemark und Deutschland

Moderne Umweltbildungsgeräte sind in Georgien nicht zu kaufen, oder sie sind dreimal so teuer wie im EU Raum. Aus diesem Grund wurden einige Geräte in Deutschland online bestellt und nach Dänemark an Torben Ravn geliefert. Torben Ravn, Vorsitzender des Vereins „Freunde von Georgien in Dänemark“, reiste im Oktober 2021 nach Georgien und transportierte die Sachen mit dem Koffer im Flugzeug. Dadurch wurden teure Zoll- und Versandkosten gespart. Mit den gesparten Geldern konnten zusätzliche Bücher eingekauft werden.

Riesige Nachfrage bei den Schülern

38 der insgesamt 87 Gesamtschüler haben sich auf einen Platz im Projekt beworben. Aufgrund der hohen Nachfrage wurden für die Gründung des Eco-Clubs 15 Schülern nach folgenden Kriterien ausgewählt:

1. Altersgruppe von 13 bis 17 Jahren
2. Beste Noten im Bereich Biologie, Botanik, Geographie und Naturkunde
3. Rekommandationen der lokalen Koordinatorin (die Biologielehrerin)

Die fleißigste Schülerin, Nata Ghorjomeladze, wurde als interne Leiterin des Eco-Clubs gewählt. Ihre Aufgabe war es, die neuesten Informationen des Projekts im Eco-Club zu verbreiten und zu kontrollieren, dass jedes Mitglied seine Aufgabe erfühlt.   

Der Eco-Club vor der Dorfschule von Ghurta

Eine Wetterstation für die ganze Region

Am 11.10.2021 wurde mit Hilfe des Schuldirektors die Wetterstation direkt auf dem Schulhof an prominenter Stelle installiert. Der Direktor sagte: „Dies ist die einzige Wetterstation in der Gegend. Unser Dorf und die umliegenden Siedlungen werden endlich genauere Klimadaten haben, dies wird die lokale Landwirtschaft einfacher machen!“ Die Wetterstation ist also nicht nur für die Schule, sondern auch für diese und die umliegenden Dörfer von großer Bedeutung.

Aufbau der Wetterstation

Nachdem die Wetterstation aufgebaut und die Funktionen überprüft waren, gab es das erste Treffen mit dem Eco-Club. Die Ziele des Projekts und anstehende Aktivitäten wurden dem Eco-Club vorgestellt. Anschließend wurden neue Bücher gezeigt und die Funktionsweise der einzelnen Geräte erklärt: Gemeinsam mit den Schülern wurde das Mikroskop aufgebaut und eine Pflanzenzelle observiert.

Abschließend wurde den Schüler die Funktionsweise der Wetterstation erklärt und die Aufgabe gestellt, täglich abwechselnd die Klimadaten der Wetterstation aufzunehmen und in einer vorgefertigten Tabelle zu dokumentieren. Die Schüler wussten aus dem Erdkundeunterricht, was die Lufttemperatur, Niederschlag, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit bedeuten.

Die Mitglieder des Eco-Clubs haben die Klimadaten vom 11. Oktober bis 11. November sorgfältig aufbewahrt. Dann haben Sie zusammen die Mittelwerte der gespeicherten Daten berechnet:


Tabelle 2. Ergebnisse von Klimaforschung im Dorf Ghurta (11 Oktober – 11 November)

Lufttemperatur (°C)Luftfeuchtigkeit (%)Luftdruck (mbar)Niederschlagsmenge (mm)
7,9641021,3134


Besuch aus Dänemark

Torben Ravn, der im Oktober nach Georgien kam, ist Förster von Beruf. Während seines Aufenthalts in Adscharien besuchte er die Dorfschule Ghurta und hielt ein Seminar für die Schüler vor Ort. Die Veranstaltung wurde spontan am 13. Oktober 2021 vom CEDF-Team und der Schulverwaltung organisiert. Die Veranstaltung wurde sogar von Hauptsender Adjariens (Adjara TV) aufgenommen. Auch in der Lokalpresse machte das Schlagzeilen.

Diskussion mit Förster Torben Ravn aus Dänemark

Das Seminar fand im Hinterhof der Schule statt. Torben Ravn erzählte den Schüler von den Wäldern in Dänemark und erklärte die Bedeutung von Wäldern in vielerlei Hinsicht. Danach wurde fast zwei Stunden lang diskutiert. Die Schüler stellten dem Förster Fragen zu Klimawandel, Plastikproblemen, Erdrutschen, Jagd, Wasser- und Bodenverschmutzung. Torben Ravn beantwortete die Fragen mit Freude und sehr ausführlich. Als Dolmetscher setzte sich Kartlos Manvelidze ein.

Ins Gelände mit dem Dorfförster

Eine Geländeübung mit dem Förster des Dorfes sollte am 29. Oktober stattfinden, allerdings begann es plötzlich stark zu regnen. Die Übung könnte im Gelände nicht durchgeführt werden, darüber hinaus wurde in einem Klassenzimmer ein Seminar veranstaltet. Der Förster erzählte dem Eco-Club von den Aufgaben eines adscharischen Försters, danach erklärte er die Bedeutung von sozialen und sanitären Durchforstungen. Darüber hinaus wurden die aktuellen Waldkrankheiten besprochen. Am Ende gab es Diskussion über Bärenschutz in den naheliegenden Wäldern.

Das Essen, das ursprünglich als Picknick gedacht war, wurde in Klassenzimmer gegessen. An dem Tag wurde ein anderer Termin für die Geländeübung vereinbart.

Die Geländeübung fand am 3. November noch einmal statt. Alles lief nach dem Plan. In einem naheliegenden Wald beschrieb der Eco-Club die Waldbestände. Dabei wurden das GPS Gerät, Kompass und Messgerät für Baumdurchmesser intensiv eingesetzt. GPS Koordinaten und die Meereshöhe der Waldbestände wurden aufgenommen. BHD der Bäume wurden gemessen. Einzelne Baumarten wurden bestimmt und die morphologischen Unterschiede zwischen verschiedenen Nadelbaumarten wurden diskutiert. Am Ende wurden die Schüler auf die Plastikverschmutzung des Waldes aufmerksam gemacht. Leider waren im Übungsgebiet mehrere Plastikflaschen und Plastiktüten zu finden. Darüber hinaus wurde die negative Folge des Plastik auf den Mensch und Ökosysteme diskutiert. Am Ende der dreistündigen Übung gab es Picknick im Freien. Das Essen hatten die Schüler selbst organisiert.

Exkursion in den Machakhela Nationalpark

Die Exkursion fand am 5. November statt. Am Morgen wurde die Gruppe von Maradi Lakobadze und Nana Baujadze begrüßt, den Biodiversitätsexperten des Parks. Im Konferenzraum des Verwaltungsgebäudes präsentierte Nana Baujadze die Artenvielfalt der Adscharischen Wälder und die Bedeutung von Schutzgebieten für den Menschen und die Natur. Im Anschluss an die Präsentation gab es eine Diskussion über bedrohte Arten und deren Erhaltung.

Nach dem Mittagessen in einem lokalen Restaurant gab es eine dreistündige Wanderung durch den Wald des Parks. Unterwegs wurden die Laubbaumarten und Sträucher identifiziert, aber auch Natursehenswürdigkeiten wie die Wasserfälle besucht. Die Exkursion endete mit einer kurzen Diskussion über Ökotourismus, seine Vor- und Nachteile.

Am 10. November traf sich der Eco-Club ein letztes Mal. Die Schüler verfassten einen kurzen Bericht über die durchgeführten Aktivitäten. Nach dem Unterricht wurde andere Schüler eingeladen und der Bericht wurde ihnen präsentiert. Zum Abschluss gab es eine kurze Feierstunde, bei der den Mitgliedern des Eco-Clubs die Urkunden überreicht wurden. Die Urkunden wurden vom Schuldirektor, von Förster Torben Ravn und dem CEO der NGO CEDF, Soso Tedoradze, unterzeichnet.


Ergebnisse des Projekts

1. Die Schule ist mit den neuesten naturkundlichen Büchern und modernen Technologien für die Umweltforschung ausgestattet

  • Schüler haben ausführliche Informationen über die technischen Eigenschaften des Inventars, den Zweck und die Verwendungsregeln
  • Inventar wird für Biologie, Geographie und anderen Umweltunterricht eingesetzt
  • Inventar wird von interessierten Studenten verwendet, um die Umwelt zu erlernen und zu erforschen

2. Erhöhtes Umweltbewusstsein – mindestens 15 Schüler der Schule verfügen über Kenntnisse zu folgenden Themen

  • Methoden der Klimaforschung und das Klima im Dorf
  • Baumarten in den naheliegenden Wäldern des Dorfes
  • Bioökologischer Allgemeinzustand in den naheliegenden Wäldern des Dorfes
  • Morphologische Unterschiede zwischen Nadelbaumarten (Fichte, Tanne, Eibe, Kiefer)
  • Die Bedeutung des sozialen und sanitären Durchforstungen
  • Aufgaben eines Försters in Adscharien
  • Biodiversität und Natursehenswürdigkeiten des Machakhela Nationalparks
  • Arten von Schutzgebieten in Adscharien und ihre soziale, wirtschaftliche und ökologische Bedeutung
  • Lokale und regionale ökologische Probleme, ihre Ursachen und Lösungswege – darunter globale Klimawandel, Umweltverschmutzung, Artensterben, Erosionsprozesse und Waldbrände
  • Prinzipien der Gruppenarbeit

3. Fünfzehn Schüler der Schule haben theoretische und praktische Erfahrungen in der Erforschung und dem Schutz der Umwelt

4. Fünfzehn Schüler der Schule verfügen über Urkunden, die ihnen in der Zukunft die Arbeitssuche im Bereich Umweltschutz erleichtern


Danksagung

Wir – das Team des CEDF, der Schulverwaltung von Ghurta und des Eco-Clubs – danken den Mitgliedern der „Freunde von Georgien in Dänemark“ und der ANW Brandenburg-Berlin für ihre finanzielle Unterstützung. Besonderer Dank geht an Jürgen Rosemund und Torben Ravn.
Das Projekt wurde zu Beginn von Herrn Rosemund initiiert und das Konzept mit uns theoretisch erarbeitet. Zu diesem Zweck hat er sich engagiert, die Spenden zu organisieren. Herr Ravn finanzierte den Großteil des Projekts und war persönlich an der Umsetzung des Projekts beteiligt. Er führte für die Schüler interessante Seminare und Diskussionen zum Thema Wald- und Naturschutz.


Das Wichtigste in Kürze

  • Zeitraum der Durchführung: September 20 – November 11, 2021
  • Ort der Aktivitäten: LEPL Dorfschule von Ghurta  
  • Beteiligte Institutionen: LEPL Dorfschule von Ghurta; Ressourcen Zentrum für Bildung von Khulo Munizipalitt; Forstamt Adschariens; Verwaltung von Machakhela National Park
  • Budget: 1500 Euro
  • Spender-Organisationen: NGO „Freunde von Georgien in Dänemark“ (1033,50 Euro); Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft Brandenburg e. V. (466,50 Euro)
  • Projekt durchgeführt durch NGO „Caucasus Ecological Development Fund“
  • Projekt Koordinator: Kartlos Manvelidze

Arbeitstreffen Gebersdorf, Forstbetrieb Thrun

Bericht von Adrian Schüler

Am 28.09.2019 besichtigten die Mitglieder der ANW Brandenburg und weitere Interessierte einen Forstbetrieb in Gebersdorf zum Thema „Waldumbau im trockenen Tieflandklima auf mäßig nährstoffversorgten Standorten“. Vielseitige Exkursionspunkte gaben den Teilnehmenden einen tollen Einblick in den Forstbetrieb der Familie Thrun und konnten durch spannende Diskussionen sowie durch den Austausch von Erfahrungen ergänzt werden.

Weiterlesen

Reisebericht Georgien 26.05.-04.06.2019

Es war eine Exkursion in die Wälder des Kleinen Kaukasus. Georgien hat mit dem Großen und dem  Kleinen Kaukasus, sowie der dazwischen liegenden Kolchis nicht nur beeindruckende Naturlandschaften, sondern auch eine lange Geschichte und bewundernswerte Kultur. Der kurze Hinweis auf 8.000 Jahre Weinkultur macht dies an einem Punkt deutlich. Durch die Lage zwischen Großen und Kleinen Kaukasus, Schwarzem und Kaspischen Meer war Georgien bereits in der Steinzeit ein Kreuzungspunkt für wandernde menschliche Gruppen.

Tsipnari – Diskussion im Tannenwald

Jürgen Rosemund, der die Reise so wunderbar organisiert hat, ist gerne bereit, Interessierten weitere Fragen zu beantworten und Hinweise zu geben.

Hier der ausführliche Reisebericht von Konstantinos Kalaitzis, Friedrich Georg Koch, Birgit Korth & Philipp Kunze:

Arbeitstreffen Hohenleipisch

Bericht von Angela Steinmeyer

Bild: L.Freytag

Familie Freytag, FSC und PEFC zertifizierter Forstbetrieb lud die ANW Brandenburg – Berlin und Gäste ein, in ihrem Wald bei Hohenleipisch zu verschiedenen Waldbildern und Themen am 06. April 2019 zu diskutieren. Dies bewog viele Mitglieder und Mitgliederinnen aus ganz Brandenburg, den weiten Weg ins Dreiländereck Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen auf sich zu nehmen. Daneben nahmen ein Vertreter des Landrates und die Leitung der Naturparkverwaltung Niederlausitzer Heidelandschaft teil, sowie im Landkreis für Naturschutz und Landschaftsplanung zuständige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

International wurde das ganze durch die Teilnahme des argentinischen FSC-Geschäftsführer Esteban Carabelli, der gerade auf Besuch bei Dirk Riestenpatt und Angela Steinmeyer war und gerne der Einladung zur Teilnahme an der Exkursion folgte.

Weiterlesen

Karelienreise 2018

In Karelien wachsen die Bäume noch langsamer als bei uns und so hat es auch mit unserem Bericht doch länger gedauert… Bericht

Im Oktober 2017 erreichte uns über den Vermittler Dr. Zoltan Sabov eine Einladung der Sankt Petersburg State Forestal Technical University (SPSFTU) zu einer Exkursion in die karelischen Wälder und Sankt Petersburg.

Nach kurzer Überlegung nahmen wir die Einladung an, bot sich hier doch ein hochinteressanter Einblick die die russische Forstwirtschaft, zumindest in deren eurpäischem Teil.

Weiterlesen

Arbeitstreffen Stadtwald Eberswalde

Sturm „Xavier“ über dem Stadtforst Eberswalde

Vor fast genau einem Jahr zog der Sturm „Xavier“ über den Stadtforst Eberswalde, richtete großen Schaden an und verhinderte unser damals geplantes Arbeitstreffen. So trafen sich nun am 06.10.2018 fast 30 Mitglieder und Gäste der ANW beim Waldcampus der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE), um unter der Führung von Stadtförster Mattes Krüger ins naheligende erste „Sturmloch“ zu wandern.

Weiterlesen

Exkursion in die Ybbstaler Alpen / Niederösterreich

Am Montag, den 19. Juni 2017 starteten 18 Teilnehmer zur Jahresexkursion der ANW von Brandenburg über Tschechien nach Niederösterreich in die Ybbstaler Alpen. Nach 10-stündiger Busfahrt kamen wir dann ohne Probleme im sehr angenehmen Landhotel Zellerhof in Lunz am See an. Über die vier Exkursionstage berichten in der Folge verschiedene Autoren.

Weiterlesen

Waldbauliche Potenziale der Weißtanne in Brandenburg

Am Morgen des 1. April 2017 konnten die Einwohner des kleinen Dorfes Gandenitz (300 EW) eine erstaunliche Invasion beobachten. Fast 100 Besucher belegten jeden nur möglichen Parkplatz und strömten in das Gasthaus „Zur Linde“ zur „Weißtannen-Tagung“ und folgten damit der Einladung der ANW Brandenburg.

Dietrich Mehl, Vorsitzender der ANW Brandenburg begrüßte die zahlreichen Gäste und übergab dann die Leitung der Tagung an Michael Duhr, der zusammen mit Andreas Schulze, diese vorbereitet und organisiert hatte.

Nach einer kurzen Einführung über Sinn und Zweck der Tagung, nämlich der Frage ob die Weißtanne eine Zukunft in Brandenburg haben kann, stellte er den ersten Redner der Tagung vor.

Weiterlesen